3. März 2018, Fotoworkshop Identität und Baukultur

Interessierte Zukunftsdenker machen sich beim Foto-Workshop auf den Weg

 „Gestern war Heute Morgen“ – unter diesem Motto haben sich am 3. März 14 Teilnehmerinnen und Teilnehmer zur Durchführung des Foto-Workshops im Rahmen des Wettbewerbs Zukunftsstadt 2030+ zusammen gefunden, um die Sängerstadt durch ihre Kameras neu zu entdecken.

Den fachlichen Impuls dazu lieferte Prof. Nina Röder aus Berlin, die zunächst die bisherigen Fotografie-Erfahrungen der Teilnehmenden erfasste und dann in die Vermittlung fototechnischer Grundlagen einstieg. Mehrere Ausrufe von „Ach so!“, „Hätte ich das vorher gewusst!“ und „Das sieht ja ganz anders aus“ später wussten die Einsteiger über Blende, Belichtungszeit, ISO-Zahl und Weißabgleich Bescheid. Aber auch die fortgeschrittenen Fotografen hatten einiges dazu gelernt und freuten sich entsprechend auf die „Übung vor Ort“, die zur Mittagszeit im Programm vorgesehen war. Passanten sollten vor für den Finsterwalder Marktplatz charakteristischen Gebäuden abgelichtet werden. Da die Sonne ihr bestes gab, war es umso wichtiger, dass die zuvor erlernten Kameraeinstellungen beachtet wurden, damit ansprechende Ergebnisse erzielt werden konnten, die bei einer gemeinsamen Bildbesprechung ausgewertet wurden. Anschließend zeigte Nina Röder eine Vielzahl von Fotografien von bekannten und beliebten Fotografen wie Bernhard Fuchs und Henning Rogge und erläuterte den Stil und die jeweiligen Besonderheiten der Werke.

Am 17. März geht es mit dem zweiten Teil des Workshops weiter, bis dahin haben alle Teilnehmenden eine „Hausaufgabe“ bekommen: unter Beachtung des Gelernten sollen Finsterwalde-typische Aufnahmen von Architektur, Landschaft und Leuten aufgenommen werden. Dazu machte Architekt Clemens Habermann in einem kurzen Abriss über die architektonischen Besonderheiten der Region auf besonders markante Gestaltungselemente aufmerksam. Am 17. März werden die Aufnahmen dann besprochen und ausgewertet, außerdem sollen die Möglichkeiten der Bildbearbeitung und verschiedene Ausstellungsformen besprochen werden.

Die „Nachwuchs-Fotografen“ vom 3. März sind dann sicher wieder dabei, denn Teil 1 war spannend und hat Lust auf noch mehr Fotografie und Baukultur gemacht.