Werkstattgespräche für eine lebenswerte Region 2015

Werkstattgespräche für eine lebenswerte Region 2015

Der Verein Generationen gehen gemeinsam (G3 e.V.) suchte in veränderter Form eine Fortsetzung der Zukunftsinitiative Elbe-Elster (ZEE) und zugleich einen weiteren Schritt im Dialog über eine zukunftsfähige Lausitz. Wie bereits in einem Auftaktgespräch im Oktober 2014 in Finsterwalde begonnen, sollten Lebensmöglichkeiten, Lebensperspektiven vorgestellt und diskutiert werden.

Die Herausforderungen der Region sind bekannt und vielfach erörtert. Dennoch: So offensichtlich es ist, dass bisherige Ansätze nicht mehr greifen, neue gesucht werden müssen, so kompliziert stellt sich die Suche nach diesen dar. Die Frage des Umgangs mit der Braunkohlenwirtschaft ist nur eine, wenn auch übergreifende. Was macht unsere Region lebenswert? Was haben wir, was brauchen wir, um selbst die Dinge in die Hand zu nehmen? Wo liegen für uns Zukunftspotenziale? 

Erfahrungen waren gefragt, Beispiele für einen produktiven, offenen und vor allem praktischen Umgang mit solchen Herausforderungen. In einem lösungsorientierten Ansatz hat der Verein und seine regionale Partnerin aus Lauchhammer (Carola Werner) relevante Beispiele eingebracht und den 2014 begonnenen Dialog fortgesetzt.

Es fanden zwei von drei geplanten thematischen Werkstattgesprächen statt:

7. Oktober 2015 zum Thema „Rückkehren und da bleiben“ in Finsterwalde.

12. November 2015 zum Thema „Alternativen für Arbeit und Beschäftigung – Lebensentwürfe in einer Region im Umbruch“ in Lauchhammer.

Die Gespräche spannten einen weiten Bogen – von konkreten Rückkehrerinitiativen, den sehr unterschiedlichen Erfahrungen Jüngerer und Älterer, die wieder in die Region zurück gekommen sind, über engagierte Akteure in verschiedenen Projekten und Netzwerken, die im Verbund wirksam bleiben wollen, bis zu neuen Arbeitsmöglichkeiten und auch Lebensentwürfen, die unsere Region zu bieten hat. Andererseits sind auch das nur einzelne Bausteine aus einer Fülle von Erfahrungen und Ideen. Wir hatten markante Orte ausgesucht für den Austausch. Interessierte waren mit ihren Beispielen und Sichtweisen herzlich eingeladen.

Wir freuten uns auf diese neue Chance zum weiteren Austausch und gemeinsamen Dialog, der uns durch Unterstützung seitens der Landeszentrale für Politische Bildung des Landes Brandenburg möglich war.