Pseiko – Wo bist Du jetzt

Klappe, die Zweite!

Martin Kalz und sein Freund Christopher Arold waren Anfang Oktober für ihren Musikvideodreh wieder in Finsterwalde unterwegs

Nach dem Alleinerziehenden-Song „Bis alles gut ist“ widmete sich der 22-jährige Rapsänger Pseiko nun dem brisanten Thema Drogen. Der neue Song „Wo bist du jetzt“ ist durch persönliche Erfahrungen im Freundes- und Bekanntenkreis entstanden. Er handelt von dem Bruch einer engen Freudschaft, da sich einer der zwei Jungen auf Grund von übermäßigem Drogenkonsum in sich selbst verliert.

Joel Biedermann (13) und Sascha Hiller (12) aus Finsterwalde spielen im Musikvideo die Männerfreundschaft im Jugendalter. Bei Facebook konnte man sich für diese Hauptrollen bewerben und die Mütter der beiden befreundeten Jungen haben Ihre Kinder gleich angemeldet. „Ich finde das Projekt klasse und habe nicht lange gezögert, meinem Sohn diese Schauspielerfahrung zu ermöglichen“, so Stephanie Biedermann, die im Video auch eine Mutter darstellt.

Der Sportstudent und der Artdirector wohnen zwar derzeit in Berlin, beide sind aber regelmäßig in der Region, um Familie und Freunde zu besuchen. Dabei ist Ihnen die Drogenproblematik in der Sängerstadt nicht entgangen. „Man kommt oft in Kontakt mit dem Thema und macht seine persönlichen Erfahrungen, zumeist negative. Pseiko hat eine emotionale Geschichte geschaffen, die vielen leider nicht unbekannt ist.“, erklärt Produzent und Kameramann Christopher Arold. Am Ende des Videos drehen Sie die dramatischsten Schlüsselszenen mit einem Rettungswagen und konnten hierfür die Johanniter aus Cottbus als Kooperationspartner gewinnen.

Auf der Suche nach Fördermitteln für die Videodrehkosten, haben die Künstler sich gemeinsam mit dem Verein „Generationen gehen gemeinsam“ (G3) und Frau Barbara Hackenschmidt als Landtagsabgeordnete an das Ministerium für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg (MBJS) gewandt. Mit dem Projektziel der öffentlichkeitswirksamen Sensibilisierung Jugendlicher über die Tücken von Drogen in Form der sozialen Medien wie Youtube und Facebook, wurde das Projekt bewilligt. „Das Musikvideo kann nach der Veröffentlichung als modernes „Lehrmaterial“ für sämtliche Präventionsvorträge und Veranstaltungen von allen Schulen, sozialen Institutionen, Vereinen und Verbänden im gesamten Landkreis Elbe-Elster verwendet werden“, so Barbara Hackenschmidt.